Hier findet ihr die aktuellen Neuigkeiten aus unserem Verein.
30. März 2026 - DSAM Travemünde: Starkes Wochenende an der Ostsee
Travemünde war an diesem Wochenende einmal mehr ein echter Wohlfühlort für Schachspieler – 523 an der Zahl, um genau zu sein. Direkt an der Ostsee gelegen, mit langen Laufstrecken, einem Frühstückssaal mit direktem Wasserblick, engagiertem Hotelpersonal, einem perfekt arbeitenden Orga-Team der DSAM, The Big Greek als Chefanalyst, Schwimmbad, Sauna und Ostsee-Pub – viel mehr kann man sich kaum wünschen.
Kurz gesagt: Hinter uns liegen eine tolle Atmosphäre, nette Menschen und viele inspirierende Begegnungen.
„Uns“ – das waren in diesem Fall zehn Hellasse: Julian, Ben, Richard, Charles, Kilian, Mario, Aaron, Alina, Sven-Jonas und Marvin. Dazu spielte Ulrike im Anfängerinnenturnier. Je nach Planung traten sie bereits am Mittwoch, Donnerstag oder Freitag die Reise nach Schleswig-Holstein an.
Gespielt wurden wie gewohnt fünf Runden in verschiedenen Gruppen.
Die erste Runde verlief ordentlich: 5,5 Punkte aus 10 Partien, darunter fünf Siege durch Alina, Mario, Kilian, Ben und Julian. Am Freitagnachmittag folgte dann allerdings der Dämpfer. Nur Marvin gewann seine Partie, Sven-Jonas spielte remis, alle anderen verloren. Das war bitter. Auch Ulrike musste ihre Partie aufgeben.
Der Samstag lief dann deutlich besser. In Runde drei am Vormittag holten wir 6,5 Punkte. Es gab erneut fünf Siege – diesmal durch Sven-Jonas, Alina, Mario, Kilian und Richard, der das vereinsinterne Duell gegen Charles gewann. Dazu kamen Remisen von Marvin, Ben und Julian.
Um 14:45 Uhr stand das Mannschaftsfoto auf der Agenda – und wer weiß, vielleicht hat es tatsächlich geholfen.
Am Nachmittag holten wir weitere 5 Punkte, Mario, Aaron, Richard und Ben verloren leider, gemeinsam wurde Abends noch kurz in die Partie von Ben geschaut und analysiert.
Vor der Schlussrunde standen Alina und Marvin jeweils bei 3 Punkten. Ein weiterer Sieg, und die Qualifikation wäre sehr wahrscheinlich gewesen. Doch die letzte Runde hatte es in sich: Marvin musste gegen Nils Werthmann vom PSV Mitte ran, den Setzlistenersten seiner Gruppe. Alina hatte es gegen die Nummer 6 der Setzliste ebenfalls alles andere als leicht. Beide verloren ihre Partien. Gerade bei Marvin wäre eine Quali aus spielerischer Sicht auch nicht wirklich verdient – in mehreren Partien schon klar schlechter gestanden und den Gegner am Ende offenbar allein durch Aura verwirrt. Anders lässt sich das kaum erklären. Aber gut – am Ende fragt danach keiner mehr.
Dafür standen mit Julian, Ben, Mario, Aaron und Sven-Jonas wieder fünf Rundensiege in der Schlussrunde auf unserer Seite. Charles steuerte noch einen halben Punkt bei.
Am Ende war Julian mit 3,5 Punkten unser erfolgreichster Spieler und belegte Platz 11 in Gruppe E.
Aaron sicherte sich zudem noch einen ganz besonderen Titel: „Jüngster Teilnehmer in Travemünde“. Auch das war schön zu sehen. In der Vereinswertung belegten wir am Ende Platz 12.
Spaß hatten definitiv alle. Neben den schachlichen waren es vor allem auch die vielen schönen menschlichen Begegnungen, die dieses Wochenende besonders gemacht haben. Mit den Schachfreunden vom PSV Mitte – allen voran Steffen, Dave, Peter, Nils und René – konnten wir die Abende gemeinsam ausklingen lassen. Die Schachfreunde aus Potsdam holten sich am Ende den Titel in der Vereinswertung, mit starken 16 Brettpunkten. Herzlichen Glückwunsch dazu. Auch Rainer Knöchel ließ es sich nicht nehmen, Mario am Brett einen Besuch abzustatten. Ebenso wie Frieda plus Familie bei Alina. Das sind am Ende des Tages – auch – die Dinge, um die es geht.
Die DSAM ist und bleibt eine Reise wert. Sicherlich ist es nicht das günstigste Turnier, wenn man alle Rahmenbedingungen zusammenrechnet. Aber was das Schachliche und die Atmosphäre angeht, ist das nur schwer zu toppen. Ein großes Kompliment an alle, die mit ihrer Organisation wieder einmal für ein nahezu perfektes Wochenende gesorgt haben. Danke an alle Beteiligten.
Was noch neu ist und Lob erfahren muss: Aufgrund von Cheating (alle elektronischen Gegenstände sind nicht am Körper zu führen) finden tatsächlich Stichprobenkontrollen statt. Wir begrüßen das als Schachfamilie sehr. Und tatsächlich musste Mario nach seinem Sieg in Runde vier zur Kontrolle. Logisch wurde nichts Verwerfliches beim Körperscan festgestellt. Tolle Neuerung!
Nun steht mit der LEM schon das nächste Turnier auf dem Plan. Bereits nach Ostern geht es in Gnewikow weiter. Details und Informationen gibt es auf der Jugendschachseite.
23. März 2026 - Hellas II mit Befreiungsschlag – Hellas I und III mit Unentschieden
Es war ein rundum erfolgreiches Wochenende. Nicht nur, dass die „alte Dame“ auswärts mit 5:2 gewann – auch unsere Teams I bis III lieferten starke Leistungen ab! Samstag fand zunächst ein Sondertraining statt. Niclas trainierte die LEM-Teilnehmer, Holger kümmerte sich um unser Team der Jugendbundesliga. Sonntag standen dann die Ligaspiele auf der Agenda.
Allen voran unsere zweite Mannschaft, die zum enorm wichtigen Auswärtsspiel in Wittstock antrat. Hoch motiviert und bestens aufgestellt war das Ziel klar: ein Sieg im direkten Kampf gegen den Abstieg. Bereits um 11:20 Uhr erreichten uns die ersten positiven Zwischenstände – eine 2,5:0,5-Führung ließ aufhorchen. Nur 50 Minuten später stand der verdiente 4,5-Punkte-Zwischenstand fest. Zu diesem Zeitpunkt hatten Leonardo, Lasse, Achim und Niclas ihre Partien gewonnen, während Christian B. am Spitzenbrett ein Remis beisteuerte.
Die Begegnung entwickelte sich zügig: Gegen 12:30 Uhr waren nur noch Anett am zweiten Brett sowie Christian L. im Einsatz, während Gianluca bereits remisierte. Am Ende musste sich lediglich Anett gegen SF Schmilinsky geschlagen geben, während Christian L. seine Partie gewann und den Schlusspunkt setzte. Ein hochverdienter 6:2-Auswärtssieg – starke Teamleistung von allen Beteiligten!
Hellas III war in Oberkrämer zu Gast.
Viele bekannte Gesichter trafen dort aufeinander, und am letzten Spieltag der Regionalliga-Saison wollte man nach zuletzt schwierigen Ergebnissen noch einmal ein positives Zeichen setzen. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 4:4. Bernd am ersten Brett sowie Emile am letzten Brett sorgten für die vollen Punkte. Remisen steuerten Erhard, Thomas S., Uli und Thomas L. bei. Unsere beiden jüngeren Akteure Theodor und Jens mussten sich hingegen geschlagen geben. Mit insgesamt zwei Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen beendet Hellas III die Saison auf einem soliden fünften Platz im Mittelfeld. Eine gute Basis, auf der sich weiter aufbauen lässt – insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung unserer jungen Talente.
Die erste Mannschaft empfing die Schachfreunde aus Eberswalde. Die Bedingungen waren gut, Sonne im und um das FGZ, ein neuer Kaffeevollautomat und ein motiviertes Team gegen die Gäste aus Eberswalde. Als Tabellendritter ging der Gegner – wie so oft – favorisiert in die Begegnung. Umso erfreulicher war es, dass sich unsere Erste früh gut präsentierte. Benno erspielte sich in einer komplexen und taktisch geprägten Stellung entscheidenden Vorteil und brachte Hellas in Führung. Marvin gewann im Mittelspiel mit den schwarzen Steinen eine Qualität, verteidigte sich souverän gegen alle Angriffsbemühungen und sicherte den nächsten vollen Punkt.
Silas lieferte eine ausgeglichene Partie und einigte sich im Turmendspiel auf Remis. Sven-Jonas hingegen geriet früh in Schwierigkeiten, da er die Rochade verpasste und in der Folge auf dem Feld c3 unter Druck geriet. Auch Benni musste sich nach einem starken Angriffsspiel am Damenflügel gegen die lange Rochade seines Gegners geschlagen geben. Nach weiteren Ergebnissen – einem Remis von Tobias im Turmendspiel sowie der Niederlage von Mario – lag es an Patrick, beim Stand von 3:4 aus Hellas-Sicht noch den Mannschaftspunkt zu sichern.
Und Patrick lieferte: Mit klarem Positionsverständnis, einem Mehrbauern und der besseren Bauernstruktur spielte er seine Partie souverän und druckvoll zu Ende. Durch präzises Manövrieren von Turm, König und Läufer zwang er seinen Gegner schließlich zur Aufgabe. Damit stand am Ende ein verdientes 4:4-Unentschieden auf dem Spielbericht.
Ein wichtiger Punktgewinn für Hellas I – das Ligaorakel sieht die Abstiegswahrscheinlichkeit nun nur noch bei 11,7 %. (Bei Hellas II im Übrigen bei unter 2%). Eine starke Ausgangslage für die kommenden Aufgaben. Weiter geht es am 19. April auswärts in Forst.
16. März 2025 - Jugendbundesliga, Mädchenschachpatent und keine HVL-Liga
Gern würden wir an dieser Stelle über die Erfolge in der Havellandliga vom Sonntag berichten, allerdings sind beide Spiele - von Hellas VI und Hellas V - ausgefallen. Die LOK aus Brandenburg sagte das Match gegen unsere Sechste bereits am Donnerstag ab. Etwas spontaner waren die Schachfreunde aus Deetz, die Freitagabend mitteilten, kein Team zusammen zu bekommen. Super schade, die Finalrunden in der HVL-Liga muss man vermutlich grundsätzlich überdenken. Ende April findet die eventuell die letzte Finalrunde statt.
Hellas VI tritt die Reise zu den Havelqueens in der Finalgruppe D an und Hellas IV und Hellas V duellieren sich vereinsintern.
Highlights gibt es dennoch zu berichten.
Unsere Jugendbundesligajungs holen ihren ersten Sieg!
Gegen Torgelow - gespielt wurde in Angermünde (Danke für das Entgegenkommen) - siegten Silas, Eric, Sven-Jonas, Erik, Lasse und Lui mit 5:1! Uns das nach einem nervenaufreibenden Tripp mit der Deutschen Bahn. Angesetzt war das Spiel zu 10 Uhr. Unser Team machte sich aus Wustermark gegen 07:30 Uhr auf dem Weg, Umstieg am Berliner HBF und dann Richtung Angermünde. Irgendwann dann die Hiobsbotschaft, Oberleitungsriss, Stopp, Evakuierung, Bundespolizei, sogar der Begriff der "Lebensgefahr bei alleinigem Ausstieg" halte durch das Mikrofon des Zugbegleiters. Unsere Jungs nahmen es sportlich - so gut es ging - . Sie regelten die Kommunikation mit der Mannschaftsleitung aus Torgelow. Parallel unterstützte Familie Stöwe sensationell und konnte unser Team 2,5 h später als geplant am Bahnhof Bernau einsacken. Das Match wurde dann gegen 13 Uhr, mit drei Stunden Verzögerung, angepfiffen. Dass unsere Jungs dann so ein Ergebnis raushauen, zeugt von psychologischer Resilienz. Starke Nummer! Gegen 20:45 Uhr war unsere Mannschaft wieder zuhause. Was für ein Ritt. Besten Dank an den kulanten Umgang der Gastgeber mit unserem Team und vor allem auch an die Orga durch Eriks Eltern vor Ort.
Und sonst so:
Das ehrenamtliche Engagement in den Hellas-Reihen kannte am Wochenende wieder einmal keine Grenzen. Freitagnachmittag machten sich Linda, Sven, Nathanael und Niclas auf dem Weg nach Lübeck, um den Lehrgang zum Mädchenschachpatent zu absolvieren. Thematisch spannende Vorträge und Praxiseinheiten umrahmten zwei intensive Tage. Danke für euren Einsatz für den Mädchenschachsport! Linda hat dankenswerter Weise einen kleinen Bericht für uns verfasst:
Von Freitag bis Sonntag waren Nathanael, Niclas, Sven und Linda beim Mädchenschachpatent in Lübeck. Noch bei Sonnenschein losgefahren, gerieten sie schon bald in den norddeutschen Nieselregen – und lernten über das Wochenende hinweg sämtliche Abstufungen von Grau und Regen kennen, die die schöne Hansestadt zu bieten hat. Zu viert stellte Hellas mit Abstand die größte Gruppe unter den insgesamt 14 Teilnehmenden. Die Seminarleiterin Laura Schalkhäuser und Jörg Schulz trennten die Gruppe jedoch geschickt auf, sodass schnell Kontakte zu allen anderen Teilnehmenden geknüpft wurden. Inhaltlich ging es zunächst um Hindernisse, Bedürfnisse und aktuelle Statistiken rund um das Thema Mädchenschach. Am Samstag stand dann die Frage im Mittelpunkt, wie Mädchen für den Schachsport begeistert werden können. Gemeinsam wurden zahlreiche praktische Ideen für Training, Mitgliedergewinnung, Finanzierung und Rahmenprogramme gesammelt, vorgestellt und intensiv diskutiert. Auch ging es darum, wie Mädchen langfristig für den Vereinssport gewonnen und bestehende Mädchengruppen erhalten werden können. Ein kurzer Abstecher zu dem Marzipangeschäft, in dem auch viele Einheimische ihre Süßigkeitenschublade auffüllen, lohnte sich vor allem für Nathanael und Linda. Beide schworen anschließend, ihre Kassenzettel zu vernichten und nie wieder über die Summen zu sprechen, die dort über den Ladentisch gegangen waren. Am Samstagabend kam es dann zu einem Blind-Duell zwischen Sven und Niclas – und zwar auf einem Blindenschachbrett. Die dazugehörigen Brillen waren dabei auch optisch ein echtes Highlight. Das anschließende Hand & Brain mit zwei weiteren Teilnehmerinnen entwickelte sich zu einer abendfüllenden Beschäftigung, auch wenn Niclas zunächst ein Schäfermatt versuchte. Seine „Hand“ verweigerte jedoch heldenhaft die Mitarbeit und warnte schon nach Lc4: „Wenn du gleich Dame sagst, spiele ich De2!“ Am Sonntag wurde die Motivation der vier noch einmal gesteigert: Vorgestellt wurden verschiedene Arbeitsmaterialien sowie die Voraussetzungen für den Erwerb der neuen Qualitätssiegel für Mädchen- und Frauenschach. Schnell stellte sich die Frage: „Haben wir nicht schon Bronze?“ – „Wie viel fehlt noch bis Silber?“ Und schon tauchte in den Köpfen das goldene Abzeichen auf. Am Sonntagmittag ging es schließlich bei strahlendem Sonnenschein zurück nach Nauen. Und man munkelt, dass sich die Gespräche während der dreistündigen Rückfahrt zwischendurch sogar auch einmal um Schach drehten.
13. März 2026 - Nachtrag zur Schulschachmeisterschaft aus Blick des LdVC von Frank Neumann - 3 x GOLD 🥇 und 1x Bronze 🥉
Wir als Campus, sind Brandenburger Schulschachmannschaftsmeister in 3 verschiedenen Wettkampfklassen. Hier ein kleiner Bericht und eine Zusammenfassung der Erfolge: Am Sonnabend den 7.3. fand das begehrte Brandenburger Schulschachmannschaftsevent in Fredersdorf statt.Wir nahmen mit 7 Teams teil und holten 4 Medaillen.Gold für die WK Klassen 1-2 für das Team:Jordi Behring ( 2c), Nico Zienczyk 2d, Aaron Glaubitz 1d, Junyi Tang 1dGold für die Mädchen ( WK Mädchen 1-4 )Alina Glaubitz, Emilia Krafft, Junyan Tang, Aida UsluGold in der WK Mädchen 5-13Klara Bayer, Emma Börner, Lene Pygoch, Isabell KuhfeldBronze für die Jungs in der WK Grundschule 1-4Fritz Büthe, Tom Lange, Valentino Sesso, Charles Kesselschläger, Mika SteffensDieses Turnier war gespickt mit kleinen Raffinessen – sowohl auf dem Brett als auch abseits des Spielgeschehens. Selbst für Hobbyspieler oder leidenschaftliche noch nicht Schachspieler , boten sich bemerkenswerte Momente, die den Wettkampftag lebendig und spannend machten.Spannung in der WK G 1–2 – Nicos außergewöhnliche MomenteIn der Wettkampfklasse der Klassen 1–2 lagen wir souverän in Führung. In Runde 5 kam es dann zu einer möglichen Vorentscheidung.Am zweiten Brett spielte Nico eine beeindruckende Partie: Er drängte seinen Gegner nach und nach an den Rand und brachte ihn sichtlich in Bedrängnis. Plötzlich hob sein Gegner den Arm und rief die Schiedsrichterin – der Grund war für alle Umstehenden zunächst völlig unklar. Die Partie lief weiter, und kurze Zeit später bot derselbe Spieler ein Remis an, obwohl Nico klar auf Gewinn stand. Das Angebot war aus schachlicher Sicht völlig unbegründet. Erst nach Nicos souveränem Sieg erfuhren wir den Hintergrund der Unterbrechung: Der Gegner hatte reklamiert, dass Nico eine digitale Armbanduhr trug – etwas, das tatsächlich nicht erlaubt ist. Bemerkenswert bleibt jedoch, dass ein Spieler der 1. Klasse diese Regel kennt und so gezielt reklamiert. Für unsere Mannschaft gilt die klare Vorgabe: Fair Play steht über allem. Daran hielten wir uns selbstverständlich – und Nico blieb trotz der ungewöhnlichen Situation beeindruckend ruhig.Kurios wurde es zusätzlich, da in zwei Partien zuvor die Gegner die „J’adoube“-Regel nicht kannten. ( Berührt-Geführt Regel wird außer Kraft gesetzt)Dadurch kam es zu einer Szene, in der Nico seine Dame aufgrund der Unkenntnis des Gegners einstellte. Nico dachte auch nicht daran beim Schiedsrichter sein geltendes Recht einzufordern. Trotz dieser emotional schwierigen Momente – gerade weil junge Spieler oft stark an ihrer Dame hängen – blieb Nico komplett gefasst und gewann beide Partien überzeugend.Ein kleiner Höhepunkt: Jordis raffinierte Falle in Runde 6 (Stellung siehe unten)Ein weiteres Highlight bot Jordi in Runde 6. Aus einer scheinbar harmlosen Stellung heraus – nach der schwarzen Antwort … Tg8 – entstand eine Situation, die für Schachkenner klar, für ungeübte Zuschauer jedoch hochspannend wirkte.Jordi hatte seinen Gegner mit einer schottischen Abtauschvariante systematisch geschwächt. Nach Kh1 täuschte er mit einer kleinen, bewusst gesetzten Handbewegung eine Ungenauigkeit vor. Der schwarze Spieler glaubte an einen Fehler und schlug gierig und mit einem Selbstverständnis den Bauern auf g4 (Txg4). Doch genau das wollte Jordi: Mit Td8# setzte er seinen Gegner sofort matt. Eine kleine Kombination – aber ein absolut sehenswertes Beispiel für Spielverständnis, Raffinesse und Fairness.Unsere jungen Spielerinnen und Spieler zeigten nicht nur starkes Schach, sondern auch Ruhe, Cleverness und echte sportliche Haltung. Die vielen kleinen Geschichten rund um die Partien machten diesen Wettkampf zu einem besonderen Erlebnis – für Spieler, Betreuende und Zuschauer gleichermaßen. Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen und bis bald. Frank Neumann
10. März 2026 - Hellas dominiert bei der Schulschachmannschaftsmeisterschaft, Ben und Mario in HannoverDrei Schulschachtitel gehen ins Havelland - das Havelland dominiert Brandenburg
Viele viele Hellas-Kinder waren am Samstag in Fredersdorf, um an der Brandenburger Schulschach-Mannschaftsmeisterschaft teilzunehmen. Neben Frank N. und engagierten Eltern waren auch Niclas und Lasse vor Ort, die ihren Schiedsrichterlehrgang absolvierten.
Zum Schachlichen: Es war wieder sehr erfolgreich für uns! Hier ein kurzer Überblick:
WK G 1/2: Platz 1 für den LDvC und damit die Quali für die deutsche Meisterschaft!
WK G 1/4: Platz 2 für die Europaschule Falkensee, Platz 3 und Platz 4 für den LdVC!
WK G-M: Platz 1 für den LdVC mit sechs Spielen, sechs Siegen und 23 von 24 möglichen Brettpunkten!
WK M: Platz 1 für den LdVC!
WK IV: Platz 2 für die Erich-Kästner-GS Falkensee!
In der WK II hatten wir erstmals seit langem auch wieder das Nauener Goethe Gymnasium am Start, zwei Siege, ein Remis und vier Niederlagen bedeuteten Platz 10.
Grundsätzlich war das eine sehr erfolgreiche Meisterschaft, wo nun viele unserer Mädels und Jungs aus Nauen und Falkensee an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen werden. Super Leistung, weiter so!
Sonntag ging es für unseren Nachwuchs in der Havellandliga weiter.
Isabell und Charles waren mit Unterstützung von Jens und Christian in Falkensee am Start. Charles und Christian gewannen, Isabell verlor und Jens spielte Remis. Somit ein 2,5-1,5 Sieg für Hellas IV. Klemens fuhr mit Julian, Aris und Kilian nach Oranienburg. Aris feierte sein Hellas-Debüt, verlor allerdings sein Match. Klemens spielte remis am zweiten Brett und Julian und auch Kilian gewannen. Somit spielten alle vier Bretter in beiden Teams mit den identischen Ergebnissen. Am Ende stand auch hier ein 2,5-Sieg. Hellas VI hatte spielfrei und gewann kampflos, nachdem die Schachfreunde aus Babelsberg Samstagnachmittag feststellten, dass sie keine Mannschaft zusammenbekommen.
Ben und Mario waren am vergangenen Wochenende in Hannover bei der DSAM. Beide zeigten tolle Spiele und waren zufrieden, Ben holte starke 3 Punkte und für Mario langte es sogar zu 3,5 Punkten.
Am kommenden Samstag fährt unsere Jugend nach Angermünde zum Auswärtsspiel in der Jugendbundesliga. Die ersten Finalspiele für Hellas V und VI in der HVL-Liga stehen ebenfalls an. Die Daumen sind gedrückt!
2. März 2026 - 6. Spieltag in den Ligen, Trainerscheine, Schiedsrichterlehrgänge, Mädchenschachpatent und und und...
Nun ist auch der sechste Spieltag auf Landesebene beendet und Hellas holt immerhin mehr Punkte als vor drei Wochen.
Unsere Zweite spielt gegen einen der Ligafavoriten - Falkensee - und verliert nur knapp mit 3,5 zu 4,5. Christian B. erkämpft am ersten Brett ein Remis gegen Yannick Francois, Niclas (Samstag noch beim Auffrischungskurs des Trainerscheins gemeinsam mit Benno) und Christian L. gewinnen ihre Partien gegen junge dynamische aufstrebende Gäste. Starke Leistung. Julian und Achim spielen remis, Julian holt in seinen jungen Jahren einen halben Zähler gegen Mannschaftsleiter Manuel Seitz. Auch das ein wirklicher Achtungserfolg für Hellas! Mit Anett, Gianluca und Lui musste sich am Ende einer der drei zu viel geschlagen geben und so verlor man das Match mit einer trotzdem starken Leistung. Der vorletzte Tabellenplatz steht nun zu Buche. Jetzt geht es die letzten drei Spieltage in die Crunchtime. Mit Wittstock und Frankfurt folgen "die Wochen der Wahrheit". Der Klassenerhalt muss und wird gesichert werden, davon ist das gesamte Team nach dieser Leistung von gestern überzeugt.
Hellas I fuhr Sonntag in die Lausitz. Patrick fiel spontan aus, dafür debütierte Lasse in der Landesliga. Warum Lasse? Er ist zur Zeit in einer Top-Verfassung und beim Tabellenschlusslicht wollte man unbedingt "etwas mitnehmen" und das Team sehr stark antreten lassen. Tobias und Sven-Jonas spielten solide, standen ausgeglichen und remisierten ihre Partien. Silas kämpfte am zweiten Brett gegen einen aggressiven Spielstil von SF Kobel. Silas konterte perfekt, opferte einen Läufer gegen dynamisches Spiel und Angriff auf die lange weiße Rochade und gewann schlussendlich die sehenswerte Partie. 2 Punkte... Lasse am achten Brett spielte mit schwarz, er kam "ok" aus der Eröffnung und gewann später dank eines starken Springers und einem vorgestoßenen Bauern auf e3 eine Qualität. Trotzdem blieb die Stellung zäh bis sein Gegenüber einmal zu viel patzte, seinen Bauern auf f4 aus den Augen ließ und die Stellung zerbrach. Sieg für Lasse - der Plan war aufgegangen.
Mario spielte am siebten Brett und kam nicht gut aus der Eröffnung, schwarz spielte aggressiv und wagte einen Königsangriff mit den Bauern g5, h5 und später g4, h3... Man hatte das Gefühl, dass die weißen Steine nie etwas entgegenzusetzen hatte und so musste sich Mario gegen 13 Uhr ergeben. Marvin spielte gegen Torsten Schröder und hielt die Stellung ausgeglichen, auch wenn er den weißen natürlichen Vorteil recht zügig nach La6, Dc2, Lb7 abgab. Im späten Mittelspiel wollte er unbedingt das schwarze Gegenspiel eindämmen, spielte Ld4 und verlor zweizügig eine Qualität. Miserabel. Damit war die Stellung verloren. Nach dem auch noch Benni trotz seiner einfallsreichen Manöver seine schwarze Stellung gegen Olaf Erlach verlor, stand Hellas mit dem Rücken zur Wand, nun stand es 4:3 für die Gastgeber. Benno aber hatte objektiv eine Gewinnstellung, musste diese "nur" zum Ende führen. Und Benno lieferte! Im Endspiel Turm und Läufer gegen Turm und Springer stand er dank des weißen Bauern, der sich mittlerweile auf d6 befand, deutlich besser. Mit dem Zug Ld8 zwang er Schwarz zum Abtausch der Leichtfiguren und gewann das Turmendspiel.
Am Ende somit ein 4:4 und im Moment der Spielendes für uns ein gutes Gefühl. Rückblickend mit Blick auf die Tabelle und die doch möglichen halben Punkte bei Benni und Marvin etwas wenig.
Angemerkt sei noch die tolle Gastgebereigenschaft der SSG Lübbenau. Tolle Spielmöglichkeit, detaillierte Vorbereitung mit Namensschilder (Gäste und Heimmannschaft), vorgedruckte Partieformulare mit Runde, Datum, Gegner und kostenfreien Kaffee. Wirklich sehr angenehme Auswärtsfahrt, vielen Dank.
Für Hellas III, wo kurzerhand Thomas S. ausfiel und Lui in die Zweite rutschte, sprang Emile am achten Brett ein. Mit dem SC Oranienburg war ein starker Gegner im FGZ zu Gast, entsprechend klar fiel auch das Ergebnis mit 2:6 aus. Leonardo und Theodor remisierten ihre Partien. Emile gewann sein Match und Bernd, Erhard, Ulli und Jens verloren leider.
9,5 Brettpunkte in Summe. Am 22. März geht es für die Teams I bis III in der Liga weiter.
Kommendes Wochenende reisen Ben und Mario nach Hannover zur DSAM. Samstag findet die brandenburgische Schulschachmannschaftsmeisterschaft in Fredersdorf statt. Dort sind viele Hellas-Spieler für den LdVC und den Falkenseer-Schulen am Start. Nebenbei machen dort Niclas und Lasse ihren Schiedsrichterschein. Hellas IV bis VI spielt in der HVL-Liga am Sonntag, Frauentag!
Am 14. März geht es für unser Jugendbundesligateam nach Angermünde zum Auswärtsspiel. Parallel fahren Sven, Linda, Niclas und Nathanael nach Lübeck, um den Lehrgang zum Mädchenschachpatent zu absolvieren.
Am 15. März wäre noch die Landesblitzmannschaftsmeisterschaft - Anmeldefrist 8. März. Soll noch einer sagen, hier ist nichts los :-)
Wir wünschen allen einen tollen Wochenstart.
23. Februar 2026 - Die Regionaleinzelmeister West stehen fest
Was für ein Wochenende. Über 120 Kinder und Jugendliche traten Samstagmorgen in der Hortmensa des LdVC an, um sich vor Ort für die Teilnahme an der REM West zu registrieren. Freitagabend bereits standen zahlreiche Hellasse + Eltern parat, um die Räumlichkeiten mit Spielsaal, Analyseraum, zwei Aufenthaltsräume, einen separaten Hellas-Aufenthaltsraum (weil 34 Kinder und Jugendliche) und den Cateringbereich aufzubauen. Neben dem Material von uns unterstützte auch der Campus mit dem Schulmaterial und auch Mario kam mit 30 Sätzen Spielmaterial vorbei. Danke.
Als unser Abteilungsleiter Samstagfrüh das Turniergeschehen erreichte, machte sich nach eigenen Aussagen durchaus ein Gefühl von Stolz und Dankbarkeit innerlich breit. Durchweg herrschte eine tolle Turnierstimmung, welche im Großen und Ganzen als super erfolgreich bezeichnet werden kann. Das spiegelte auch unser LSBB-Präsident Michael Fuhr - danke für den Besuch - einstimmig wieder. Neben den schachlichen Highlights hatte man eine tolle Gelegenheit mit "alten und neuen" Schachfreunden der gesamten Region ins Gespräch zu kommen.
Das ein oder andere "anstrengende" Trainer/Elterngespann gehört ja heutzutage zu solchen Turnierformaten dazu, unsere dynamischen Schiedsrichter und Verantwortlichen konnten jedoch alle Situationen erfolgreich meistern.
Für Hellas waren satte 34 Spielerinnen und Spieler am Start. Mit Niclas, Benno und Holger hatten wir drei Coaches vor Ort, die sich um die Betreuung und Analysen kümmerten. Wobei diese Anzahl am Ende des Tages für so eine hohe Anzahl an Kindern eigentlich schon zu wenig sind.
Welche Erfolge haben wir erzielt:
In der U10m erreicht Elias H. den besten Hellas-Platz und wird mit 4/5 Sechster. Kilian und Fritz landen auf Platz acht und neun. Der Titel in der U10w geht an Junyan, mit 4,5 gewann sie unangefochten das Turnier. Emilia und Aida belegen die Plätze vier und fünf.
In der U12m erreicht Tom den 11. Platz, dicht gefolgt von Theodor auf Platz 12. Einen weiteren Titel in der U12w erreichte Lene, die ebenfalls wie Junyan mit 4,5 die Tabelle nach fünf Runden anführte. Isabell belegt Platz vier, Sofie-Amelie Platz sechs. In der U14m holt Ben starke drei Punkte und belegt den 8. Platz. Den größten "Turnieraufschrei" gab es im Rahmen der Siegerehrung in dieser Altersklasse, als leider während der Siegerehrung auffiel, dass das Spiel der letzten Runde am dritten Brett "falsch" in die Ergebnistabelle eingetragen wurde. Da am Ende des Tages aber mit Notationsdurchschlägen gearbeitet wurde, konnte anstatt des 1:0 das reale Remis zwischen den Akteuren nachgewiesen werden und so erreichte Nils Baliev vom USV Potsdam den wohlverdienten zweiten Tabellenplatz. Über die Reaktionen bzw. Nichtreaktionen der Beteiligten äußern wir uns an dieser Stelle nicht. Über mögliche Konsequenzen könnte und sollte man auf Ebene des LSBB im Sinne der Brandenburger Schachfamilie durchaus nachdenken. Zurück zum Schach...
In der U16m wird Sven-Jonas seiner Favoritenrolle gerecht und holt den Titel. Erik landet leider aufgrund der schlechteren Wertung "nur" auf Platz drei.
Bleibt noch die U18. Hier verteidigt Lasse seinen Kreismeistertitel und wird mit 4,5 wieder Erster. Silas belegt Platz zwei und Emile holt bei seiner ersten REM immerhin starke zwei Punkte. Da Lasse an der LEM nicht teilnehmen kann, freut sich hier der Drittplatzierte über die Qualifikation zur LEM 2026.
Bedanken möchten wir uns bei allen Beteiligten für die konstruktive Umsetzung. Insbesondere allen Ehrenamtlichen, den Schiedsrichtern (aus unseren Reihen Gianluca, Anett und Eric A.), den Jungs und Mädels beim Catering, den Trainern und den ganzen anpackenden Eltern/Freunden/Spielern. Vor allem aber der Familie Glaubitz, die Sonntagabend gegen 19 Uhr das Turnierareal als letzte gemeinsam verließen!
In Summe war das eine starke Generalprobe für die LEM 2026, die im April unter Hellas-Führung im Landgut Stober stattfindet.
Und nun, fünf Tage durchatmen und dann geht es mindestens für Hellas I bis III wieder an die Bretter. Hellas I tritt die Reise nach Lübbenau an, Hellas II empfängt im FGZ die Gäste aus Falkensee und Hellas III darf die Gäste aus Oranienburg begrüßen.
17. Februar 2026 - Mädchenschach, HVL-Grand-Prix, U8 in Berlin, HVL-Liga, REM
Viel los gewesen... und einiges steht vor der Tür.
1. Mädelstreff am Ferientag
Was gibt es Schöneres, als einen variablen Ferientag mit Schach zu füllen? Genau: nichts! Deshalb trafen sich Alina, Emilia, Isabell, Junyan und Lene am letzten Dienstag in Nauen zum Mädchen-Schachtag. Kleine Stellungsaufgaben wurden ausgiebig erörtert und anschließend großzügig mit Smiley-Stickern bewertet. Engine 2.0 sozusagen. Nach einer klassischen Partie gegeneinander wurde dann im Team ein Chess-Bot in die Schranken gewiesen. Dabei wurde intensiv diskutiert und gemeinsam fanden unsere Mädels immer einen guten Zug. Danke für das Engagement!
Havelland-Grand-Prix am Freitag
Viele unserer Kinder waren am letzten Freitag beim HVL-Grand-Prix. In der U8 und in der U10 gingen am Ende des Tages fünf von sechs Treppchenplätze an Hellas! Starkes Hellas-Aufgebot insgesamt und natürlich auch eine super Ausbeute was die Platzierungen an geht.
U8-Turnier in Berlin beim SC Kreuzberg
Niclas war mit Jordi, Niklas Vi. und Nico beim U8-Turnier in Berlin. Am Ende wurden es die Plätze 13, 15 und 24 für unsere drei Akteure. Danke an Niclas für die Begleitung und Betreuung vor Ort sowie den mitreisenden Eltern.
Havellandliga
Sonntag ging es für Hellas V und VI an die Bretter. Die gegnerische Mannschaft unserer IV sagte leider ab, da Werder das Jugendteam nicht mehr zusammenbekommt. Schade und keine gute Entwicklung an der Havel. Hellas VI spielte mit Marvin S., Göran, Marty und Alina gegen Deetz. Eine 1:3 Niederlage stand am Ende auf dem Spielbericht. Alina holte hier den Hellaspunkt und gewann, nach dem sie ihrer Gegnerin bereits in der Eröffnung eine Leichtfigur stibitzte und am Ende im sehenswerten Königsangriff über den schwarzen König herfiel. Hellas V spielte mit Klemens, Elias H., Elias L. und Kilian. Auch hier stand am Ende ein 1:3. Kilian gewann. Er fesselte im Mittelspiel mit Te1 den schwarzen Läufer, gewann dadurch die Dame und holte recht zügig den Sieg. Alle anderen drei spielte gute Partien, hatten am Ende aber leider das Nachsehen.
Und nun...
Großes steht bevor. Wir sind Ausrichter der REM West. Gespielt wird in der Mensa des LdVC von Samstag bis Sonntag. Der Aufbau beginnt am Freitag um 16 Uhr. Jeder, der helfen kann, sollte gern vorbeikommen :-) Angemeldet sind 120 Kinder und Jugendliche. Und ja, Pokale sind auch schon da :-)
9. Februar 2026 - 4,5 Brettpunkte für Hellas...
...verteilt auf 24 Köpfe, sprich: 3 Mannschaften. Das ist wohl zu wenig, um am fünften Spieltag irgendwas mitzunehmen. Die Vorzeichen standen aber auch etwas ungünstig, Ferienspieltag, dazu Samstagabend noch eine krankheitsbedingte Abmeldung. Achim rutschte ins erste Team, dafür Julian in die Zweite und Torsten sprang bei Hellas III ein. Elias und Ben kamen zu ihren Debüteinsätzen bei Hellas III.
Hellas I hatte den Ligaprimus mit dem PSV Mitte I zu Gast. Gianluca fungierte als Schiedsrichter. An allen Brettern nominell unterlegen gelangen uns immerhin nach Remisen von Benno, Marvin und Achim 1,5 Brettpunkte. Der Reste wehrte sich lange, Silas hatte noch eine ganz gute Stellung in der Eröffnung, gewann einen Bauern und war dann etwas zu stürmisch und lief in einen Gegenangriff von FM Milare. Am Ende stand auch hier die null.
Hellas II fuhr ebenfalls zum Tabellenführer, hier war es der SC Lindow. Ersatzgeschwächt kam unser Team nach einem Remis von Brendan und einem Sieg von Leonardo auf ebenfalls 1,5 Brettpunkte.
Bei Hellas III in Potsdam waren es am Ende Jakob G., der gewann und Torsten, der den halben Punkt holte. Mit diesen 1,5 Brettpunkten ging es dann wieder nach Hause.
Solche Spieltage gibt es, wir schauen nach vorn und konzentrieren uns auf den 1. März. Dann steht der sechste Spieltag an. Bis dahin gibt es noch einige Events, neben der HVL-Liga kommenden Sonntag findet in zwei Wochen die REM des Nachwuchs am LdVC statt.
Allen einen schönen Wochenstart!
2. Februar 2026 - DSAM in Ingolstadt
Es sind Ferien im Land Brandenburg. Einige Mitglieder befinden sich im Winterurlaub und vergnügen sich im Schnee. Andere nutzen die Zeit für sinnvolle Tätigkeiten und sitzen am Schachbrett :-). Spaß, Winterurlaub kann auch schön sein.
Klemens, Ben und Kilian jedenfalls fuhren nach Ingolstadt und spielten bei der DSAM mit. In der Gruppe G starteten Kilian und Ben. Kilian kam nach den obligatorischen fünf Runden auf 1,5 Punkte und Ben holte ebenfalls 1,5 Punkte.
Klemens startete in der Gruppe F und holte - vermutlich - 3,5 Punkte. Warum so vage? Weil die Ergebnisse der letzten Runde noch nicht online sind.
Super Engagement von unseren drei Akteuren, auch in den Ferien den weiten Weg bis ins Bundesland Bayern aufzunehmen.
Sonntag geht es in den Ligen für Hellas I bis III weiter. Allen eine schöne Woche!
30. Januar 2026 - Briesen & Stadtmeisterschaft & starke Unterstützung
Am vergangenen Samstag machte sich eine Delegation von zehn jungen Hellas-Spielern auf den Weg zum Winterturnier nach Briesen. Gespielt wurde in leistungsgleichen DWZ-4er-Gruppen, sodass ernsthafte Partien mit Schreibpflicht - und davon gleich drei - auf der Agenda standen. Kilian gewann seine Gruppe N mit 3/3. Für den Rest lief es diesmal weniger erfolgreich, wenngleich wieder wichtige Erfahrung gesammelt wurde. Charles kam in der Gruppe O auf zwei Punkte und Marty in selbiger Gruppe auf 1,5. Tom erwischte einen schlechten Tag und ging mit 0/3 aus dem Turnier. Julian und Alina landeten in den Gruppen G und J ebenfalls auf dem vierten Platz, genauso wie Alfred und Richard in den Gruppen P und Q. Immerhin landetet in Gruppe S Sohn Aaron vor Senior Sven. Aaron spielte sein erstes "richtiges" Turnier mit Aufschreiben und holte so seinen ersten richtigen Punkt. Am Ende des Tages gab es rein von der Erfolgsseite sicherlich bessere Turniere, andererseits kann es nicht immer "laufen". Schön zu sehen, dass sich unsere Kids eigenständig in doch großer Anzahl auf den Weg machen, auch Turniere in anderen Gebieten Brandenburgs zu spielen.
Dieses Wochenende ist tatsächlich schachfrei. Nächsten Sonntag geht es in den Ligen für Hellas I bis III weiter, am 15. Februar spielen wir wieder in der HVL-Liga. Gestern Abend wurden noch drei Partien in der Stadtmeisterschaft nachgeholt, Anett gewann gegen Marvin S., Jens gewann gegen Sebastian und Silas trennte sich von Christian (nach 22 Zügen im ungleichen Läuferendspiel) mit einem Remis.
Und nun noch eine tolle Nachricht zum Wochenende:
Wir freuen uns als Abteilung sehr über eine großzügige Spende, die uns über unseren Head-Coach und Ehrenmitglied überreicht wurde. Der Betrag stammt aus einer Charity-Veranstaltung, an der er teilgenommen hat und im Sinne des guten Zwecks uns zukommen ließ. Unserer besonderer Dank gilt dem Organisator und Ausrichter der Veranstaltung sowie allen Unterstützern, die dieses Engagement möglich gemacht haben. Die Spende kommt direkt unserer Vereinsarbeit im speziellen unserer Kinder- und Jugendförderung zugute. Wir sagen "Vielen Dank" und danken für das Vertrauen.
In diesem Sinne; Allen ein schönes Wochenende!
26. Januar 2025 - Jugendbundesliga
"Ich fahr mal schnell zum FGZ, kurz kiebitzen und abschließen". Kann man so sagen, dann macht man den Plan aber ohne Erik :-)...
Der vierte Spieltag der Jugendbundesliga liegt hinter uns. Unsere Jungs verloren am Samstag mit 2:4 gegen den SC Kreuzberg.
Schlimm? Keineswegs! Worum es geht...? Hierum!
Unsere Jung sollen regelmäßig Spielpraxis gegen bestenfalls bessere Gegner bekommen. Mit Blick auf die Turnierseite und die Aufstellungen der Teams: Check! Es geht um "Training" und Erfahrungen. Wenn Eric A. am zweiten Brett ein Mittelspiel so abwickelt, dass er im Endspiel mit Läufer + 7 Bauern gegen zwei Springer und vier Bauern spielt und dass dann souverän gewinnt, ist das ein toller Erfolg. Darum geht es. Wenn Lasse aus der Eröffnung heraus ein materiell ausgeglichenes Endspiel forciert, in dem er den starken Läufer und Schwarz einen nun wirklich sehr schlechten Springer auf b8 hat und Lasse das Endspiel dann aus der Hüfte schüttelt und den Siegt holt, sind das genau die Erfolge, an denen man wachsen kann.
Wenn dann auch noch Erik S. am dritten Brett aus einer defensiven schwarzen Stellung die Initiative an sich reißt und sich am Ende nur knapp nach über 80 Zügen und fast sechs Stunden Spielzeit (siehe Eingangszitat) seinem Kontrahenten geschlagen geben muss, ist das genau der Spirit, um den es am Ende des Tages geht.
Zugegebenermaßen gehört nicht dazu, dass Silas am ersten Brett eine Figur einstellt, Gianluca viel zu früh verliert und Lui immerhin noch versucht, seine Figuren in defensiver Stellung zusammenzuhalten, am Ende aber das Nachsehen hat. Als nominell vermeintlich schwächerer Gegner aber keine Schande. Weiter geht es nun erst am 14. März mit dem Auswärtsspiel in Torgelow.
19. Januar 2026 - Hellas I und II siegen, Hellas III gibt Spitzenposition ab
Hellas I: Frankfurt (Oder), ein Kissen und große Worte
Der Spieltag begann vielversprechend in Frankfurt (Oder) – zumindest für die Gastgeber. Norbert Heymann begrüßte uns mit einem stilechten „Depri-Kissen“ und dem charmanten Hinweis: „Für euch, wenn ihr nachher die Niederlage zur Kenntnis nehmen müsst.“
ML Marvin konterte trocken und selbstbewusst: „Wir sind der FC Bayern des Schachs. Jede Ablehnung macht uns stärker”! Natürlich alles mit einem Augenzwinkern. Tatsächlich war der USC Viadrina wieder einmal ein äußerst fairer und freundlicher Gastgeber.
Die ersten Züge verliefen unspektakulär, aber ordentlich. Benno spielte grundsolide und kam gut aus der Eröffnung. Silas tauschte früh die Damen und sicherte sich das Läuferpaar. Marvin durfte feststellen, dass seine Vorbereitung tatsächlich existierte – ein gutes Gefühl. Patrick erreichte nach weißem f4 und e4 eine brauchbare Stellung, Benni kam gut ins Spiel, Sven-Jonas hatte zwar am Königsflügel etwas zu knabbern, hielt aber alles zusammen. Tobias stand vernünftig, und auch Mario erspielte sich eine ausgeglichene Position. Schachherz, was willst du mehr?
Das erste Remis holte Benno – leider, denn zuvor hatte er gegen FM Galazewski die Möglichkeit verpasst, in ein vermutlich besseres Endspiel abzuwickeln. Mario steuerte am achten Brett ebenfalls ein Remis bei. Die erste Null des Tages kassierte Marvin. Nach leicht besserem Mittelspiel sah er plötzlich Geister auf e5, verlor mit Lh3 die Stabilität – und den Punkt. Aber: Wir haben ja junge, dynamische Spieler an den anderen Brettern…
Kurz darauf verließ Sven-Jonas den Spielsaal mit einem Grinsen, das man nur nach taktischen Glanzleistungen sieht: Alle Drohungen gegen den eigenen König abgewehrt – und gewonnen. Wenig später legte Benni nach, als er im Endspiel den schwarzen Turm per Gabel einsammelte. Spiel gedreht: 3:2 für Hellas.
Patrick kämpfte sich in ein Turmendspiel, das objektiv verloren war – was Bernd Ketelhöhn allerdings nicht wusste. Mit etwas Glück (und Können) sprang ein Remis heraus: 3,5 : 2,5.
Nun lag es an Tobias und Silas. Tobias stand auf Verlust. Silas hatte ungleichfarbige Läufer und zwei Mehrbauern – laut Engine gewonnen, praktisch aber mit Stolperfallen versehen. Den ersten klaren Weg verpasste er noch, nahm dann aber die richtige Abfahrt. Elisa Stärk gab um 14:20 Uhr auf. Tobias kämpfte anschließend mit Springer und Turm gegen Springer, Turm und vier Bauern, ärgerte seinen Kontrahenten noch ein wenig, musste nach dem Springerabtausch aber verdient aufgeben.
Am Ende steht ein starker zweiter Mannschaftssieg gegen eine in Bestbesetzung angetretene Frankfurter Mannschaft. Mit 4 Mannschaftspunkten und 15 Brettpunkten belegt Hellas aktuell Platz 6. Weiter geht es am 8. Februar gegen den Spitzenreiter PSV Mitte – leichte Kost war gestern.
Hellas II: Pflicht erfüllt
Hellas II empfing Rochade Müncheberg. Mit Erhard und Achim an den Brettern sieben und acht war das Team bestens ergänzt – ein Sieg war fast schon Pflicht. Und so kam es auch:
Bereits gegen 13:33 Uhr stand es nach Siegen von Anett, Lasse, Gianluca, Achim und Niklas sowie einem Remis von Christian L. 5,5 : 0,5. Lediglich Christian (am Spitzenbrett gegen DWZ 2200+) und Erhard mussten sich geschlagen geben. Hellas II verlässt damit die Abstiegsränge und findet sich nun auf einem soliden siebten Platz wieder.
Funfact: Samstag fand wieder ein Sondertraining im FGZ mit Holger statt. Sonntag holten die drei Jungs dann 100% in der Liga, alle gewannen, inklusive Niklas, der unsere Kids der ersten bis dritten Klassen trainierte… Woran das wohl lag? 🙂
Hellas III: Lehrgeld mit Humor
Hellas III ging nach zwei Siegen und einer Punkteteilung motiviert an die Bretter. Doch gegen den PSV Mitte IV lief an diesem Tag wenig zusammen. Die klare 1:7-Niederlage konnte nur durch die halben Punkte von Thomas L. und Bernd etwas abgemildert werden.
Für den humoristischen Höhepunkt sorgte Jens bei der Analyse:
„Gerade in der KI angeguckt. Könnte die KI schlagen! Für jeden Fehler wäre ich jetzt im Krankenhaus. Vor allem: Ein Turm absolut auf Sieg, der andere absolut auf verloren. Ich nehme natürlich den faulen Turm.“
Weiter geht es für Hellas III am 8. Februar auswärts beim USV Potsdam – mit frischem Mut und hoffentlich weniger faulen Türmen.
12. Januar 2026 - JuBuLi, HVL-Liga und das kommende Wochenende
Nichts zu holen gab es am Samstag für unsere Jungs in der Jugendbundesliga. Die Begegnung stand aufgrund der angekündigten Wetterverhältnisse von Beginn an unter keinem guten Stern. Das Wetter hielt sich dann, die Bahn fuhr, aber eine abendliche Absage von Eric musste trotzdem kompensiert werden. Gianluca sprang ein und unterstützte unsere Jungs. An jedem Brett klar DWZ-mäßig unterlegen zeichnete sich recht früh ein einseitiges Match ab. Lasse und Giani verloren schnell, Silas ebenfalls. Am Ende stand ein glattes 0:6 aus Hellas-Sicht. Weiter geht es am 24. Januar mit dem Heimspiel gegen den SC Kreuzberg.
Besser machten es da unsere Teams in der Havellandliga am Sonntag, Hellas IV verlor zwar gegen Rathenow mit 1:3 (Ben gewann, Nathanael, Emilia und Linus verloren), aber Hellas V mit Julian, Klemens, Elias*2 holten ein 2:2 in Wittstock. Julian und Elias H. gewannen ihre Spiele. Hellas VI musste eine kurzfristige krankheitsbedingte Absage am Morgen verkraften und konnte so nur zu dritt nach Klein Kreutz anreisen. Immerhin holten die verbliebenden drei, Göran, Sebastian und Marty dank zweier Siege von Sebastian und Marty ein starkes 2:2.
Weiter geht es am Samstag mit einem Sondertraining im FGZ. Sonntag sind dann alle fit für den nächsten Ligaspieltag von Hellas I bis Hellas III.
5. Januar 2026 - Lasse macht Lasse-Sachen...
...und qualifiziert sich in der Gruppe D der DSAM in Potsdam mit einem sensationellen vierten Platz bei 4,5 Punkten für das DSAM-Finale, welches voraussichtlich vom 23.-25. Juli in Dresden stattfinden wird! War das die größte Überraschung? Eher nicht, den ein Siegerfoto (siehe unten) mit Lasse OHNE Badelatschen hat vermutlich den größeren Überraschungseffekt. Wie dem auch sei... Herzlichen Glückwunsch Lasse, tolle Leistung!
In der gleichen Gruppe spielt auch Gianluca ein gutes Turnier und landet mit 3,5 Punkten auf Platz 25. Jeweils drei Punkte erzielten Elias und Tom in der Gruppe G, die damit unsere vier Vereinswertungsspielerliste abschließen. Hier landet Hellas auf Platz 16.
Das war in der Vergangenheit schon einmal besser, einst holte Lui die Urkunde auf der Bühne ab :-) Entsprechend durchwachsen war auch die Gesamtleistung unserer Garde einzuschätzen, so urteilte jedenfalls unser Coachingteam um Holger und Benno. Schön war, dass kein Spieler aus unseren Reihen ohne Punkt blieb und ausnahmslos jeder wieder eine Menge schachlicher Feinheiten in den Analysen durch unser Team vor Ort gelernt hat. Bezeichnend ist es auch, wenn in einem großen DSAM-Turniersaal die letzten spielenden Spieler alle ein Hellas-Trikot tragen. Darum geht es und so werden sich die nächsten weiteren Erfolge alsbald ergeben.
Das nächste DSAM-Turnier, welches nicht ganz so weit weg ist, findet Anfang März in Hannover statt.
3. Januar 2026 - Gesundes Neues an alle Schachfreunde
Liebe Schachfreunde, wir wünschen Euch ein gesundes Neues Jahr 2026. Wir hoffen, ihr seid alle gesund reingerutscht und gut im neuen Jahr angekommen. Was uns erwartet, werden wir alsbald sehen. Bereits seit gestern sitzen 19 Hellasse an den Potsdamern DSAM-Brettern und spielen das Qualiturnier der DSAM. Mit dabei auch Julian und Elias H., die gemeinsam mit Fritz und Lene in Stuttgart einen starken 34. Platz bei der DVM erreicht hatten. Herzlichen Glückwunsch!
In Potsdam läuft es insbesondere für Lasse ganz gut, nach drei Runden steht er bei 100%. Erik steht bei 2,5/3. Heute Nachmittag wird die vierte Runde gespielt, morgen früh dann die Schlussrunde. Die Daumen sind gedrückt.
Am kommenden Wochenende geht es wieder in die Vollen. Samstag = Jugendbundesliga, Sonntag = HVL-Liga und am 18.01.2026 findet dann der nächste Ligaspieltag für Hellas I bis III statt. Ihr seht, der Kalender ist voll!
Das lassen wir stehen!
13. Januar 2025 - Erfolgreicher Spieltag - Drama pur im FGZWas für ein Matchday. Hellas I gewinnt grandios und spannungsgeladen das Duell um die Tabellenspitze mit 4,5 zu 3,5 gegen Falkensee.
Hellas II siegt in Frankfurt mit 5:3, obwohl man nominell deutlich der Außenseiter war. An 7 von 8 Brettern war man nach DWZ deutlich schlechter gestellt. Unsere III wurde kurzfristig mit Theodor und Emile bestückt, am Ende holt das Team ein 4:4 in Potsdam.
Hier der etwas ausführlichere und noch leicht emotional geschriebene Bericht:-)